Spiroergometrie

Spiroergometrie (oder Ergospirometrie) zur Erfassung des aktuellen Leistungszustandes und der Ausdauer-Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge und Muskulatur. Bei der Ergospirometrie wird der Sportler langsam zunehmend belastet. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Rampenprotokoll, nicht, wie beim Laktattest obligatorisch, um ein Stufenprotokoll. Deshalb kann man beides nicht miteinander verknüpfen. Begleitend werden die Atemgase über eine Maske gemessen, die Mund und Nase umschließt und die über eine Messsonde mit der Raumluft verbunden ist. EKG, die Herzfrequenz (Puls) und der Blutdruck werden kontrolliert. Die Dauer der Untersuchung selbst beträgt meist nur acht bis zwölf Minuten, woran sich eine Nachbeobachtung anschließt. Nach Abschluss der Untersuchung werden alle Daten in einem Computer zusammengeführt und ausgewertet. Bei diesem Test werden sehr viele Daten erhoben, die die Aussagekraft eines herkömmlichen Laktattests weit übersteigt.